Geht das nur mir so? Die super schönen Sonnentage zurzeit wirken besser als jede Motivationsrede von selbsternannten Coaches.
Nach den dunklen, kalten Wintermonaten spüre ich regelrecht, wie das Licht meine Lebensgeister aus dem Winterschlaf lockt. Ein neues Frühjahr mit so vielen Möglichkeiten das Draußensein zu feiern lädt mich mit Blüten, Knospen und Vogelgezwitscher ein, das Grau der vergangenen Wochen wegzuwischen und Platz für Neues zu machen.
Und diesmal war das Wintergrau besonders stark: Gedämpft durch Bedrohungen von Außen und der ernüchternden Bilanz aus 2025 hätte ich fast aufgegeben. Den Job, die Hunde, meine kreativen Hobbies – Alles. Der Wunsch, nur noch die Decke über den Kopf zu ziehen und die Welt machen zu lassen was sie will – Hauptsache sie lässt mich in Ruhe – ist stark.
Und die Welt macht es mir im Moment auch nicht wirklich leicht: Kriege, Zukunftsängste, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche werfen uns alle aus unserem gemütlichen Leben in eine neue Wirklichkeit, die wir gar nicht haben wollen.
Aufgeben ist keine Lösung
Zum Glück habe ich Hunde. Die wollen raus, sich bewegen, die Natur spüren und Spaß haben. Dafür brauchen sie mich: Ich kann die Tür aufschließen. Und wenn die Tür schon mal auf ist, können wir auch ein paar Meter gehen. Und so gehen wir los, und noch ein Stück und die Natur um uns herum ist im Frühlings-Freudentaumel. Alles entsteht neu, jung und bunt, es summt, zwitschert, sprießt und grünt – was für eine fantastische Umgebung, und wir dürfen ein Teil davon sein.







Wieder zuhause fange ich an, die längst überfälligen Stapel von „Das erledige ich später!“ einen nach dem anderen aufzuräumen, den Schmutz aus den Ecken zu fegen, unnützes wegzuwerfen. In meiner Wohnung ebenso wie in der digitalen Welt: Weg mit Instagram, Reduzierung der Konten auf Facebook und jetzt gerade die Überarbeitung meiner Hundetrainerin-Homepage.
Frisch und aufgeräumt in die Saison starten
Ziel meines Frühjahrputzes 2026:
- Eine übersichtliche und aufgeräumte Wohnung mit Raum für Kreativität, Hunde-Fitnessgeräte und den so wichtigen Ruheplätzen für Mensch und Tier
- Weniger Digital-Stress und eine verbesserte Homepage, die dich sofort und ohne viele Klicks dahin führt, wo deine Fragen beantwortet werden
- Wieder ein Ehrenamt finden, das Spaß macht
- Bewusst Zeit nehmen zum Malen, Zeichnen und Basteln als kreativer Ausgleich und mentaler Verarbeitung meiner Gedanken, um das Gedankenkarussell anzuhalten
Manchmal braucht auch die stärkste Frau einen kleinen Schubs von außen. Mir ist egal, ob du das Schicksal, Zufall oder Gott nennst, tatsächlich aber gab es genau 2 Impulse, die mich aus oben genannter grauer Winterstarre und dem Alles-egal-Zustand herausgeholt und motiviert haben, etwas zu ändern:
- Ausgerechnet die Kirchengemeinde sucht Ehrenamtliche für eine Tätigkeit, auf die ich total Lust habe
- Plötzlich wird ein Modellpferd zum Verkauf angeboten, das ich vor 34 Jahren gebastelt habe
Natürlich habe ich besagtes Pferdchen sofort nach Hause geholt und bin seitdem wieder Feuer und Flamme für meine geliebten Modellpferde. Wenn du mehr über dieses Hobby, das mich seit über 50 Jahren durchs Leben begleitet, wissen möchtest kannst du meiner Facebook-Seite Minifarm folgen.
Und bei der Kirchengemeinde habe ich mich zum Info-Abend angemeldet. Mal sehen, was draus wird.
Jetzt werde ich als nächstes meine Homepage überarbeiten und melde mich wieder, wenn ich alles neu sortiert habe.
Also: Abonnieren und dran bleiben, bis bald
Bildnachweis: Das Bild von Chap als Welpe mit Handfeger wurde per KI verändert, das Originalfoto dazu und alle weiteren Bilder in diesem Beitrag sind meine eigenen Fotos






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